Mehr Interesse?
Mit unserem Achensee Newsletter Magazin erhalten Sie Reisetipps und aktuelle Informationen zur Region. Kostenlos und unverbindlich.
Beim Schneeschuhwandern am Achensee geht es durch verschneite Winterlandschaften einfach querfeldein ins traumhafte Schneevergnügen.
Erleben Sie bei jedem Schritt den Sie beim Durchstapfen der weißen Winterpracht setzen, einzigartige Augenblicke und Eindrücke an einigen der schönsten und unberührtesten Plätze der Region.
Die besten Ausgangspunkte für eine stimmungsvolle Schneeschuhwanderung am Achensee sind das verträumte Dörfchen Steinberg am Rofan oder auch die Karwendeltäler in Pertisau.
Übers Kögljoch
von Steinberg am Rofan nach Achenkirch am Achensee
Fahren Sie um 09:45 Uhr am Feuerwehrhaus in Achenkirch (Bushaltestelle Abzweigung Steinberg) mit dem Regiobus nach Steinberg am Rofan. An der Endstation “Rofanlifte”, am Parkplatz, beginnt die Schneeschuhwandertour (1.030 m).
Gehen Sie ca. 200 m am rechten Pistenrand aufwärts, dann mündet rechts ein Fahrweg, meistens durch Schneespuren erkenntlich, in den Wald. Folgen Sie diesem Gfaßkopfweg ca. 300 m bis zu einer großen Rotwildfütterung, passieren Sie diese und steigen Sie immer steiler werdend durch einen Graben zum Gfaßsattel (1.226 m) auf. Da Sie jetzt bereits auf „Betriebstemperatur“ sind, genießen Sie nochmals rückblickend den imposanten Felsriegel des Guffert. Auf einem noch nicht geräumten Forstweg geht es nun westwärts in leichtem Auf und Ab der Schönjochalm entgegen. Immer wieder wandert ihr Blick nach Süden, um die beeindruckenden Nordwände des Rofangebirges zu bewundern.
Knapp vor einer weiteren großen Wildfütterung mündet dieser Weg in die Schönjochtalstraße, die Sie jetzt weiter aufwärts gehen. Ca. 15 Gehminuten nach der Wildfütterung liegt die Schönjochalm in der Sonne am rechten Wegrand (1.287 m, nur im Sommer bewirtschaftet). Jetzt ist Zeit für einen Stopp mit Jause. Absolute Ruhe, hin und wieder eine Spur von Hirsch, Gams, Hase oder Fuchs, kaum ein Vogellaut, sind der Lohn dieser meditativen Tour.
Erholt stapfen Sie westwärts dem Kögljoch entgegen, wo der breite Forstweg in einen schmaleren Steig übergeht wird es steiler und bei hoher Schneelage ist nur selten eine Markierung bzw. Beschilderung zu sehen. In Serpentinen geht es steil zum Sattel empor, wo uns ein Ombrometer (Niederschlagsmesser) an der höchsten Stelle (1.487 m) erwartet. Nach wenigen Minuten gibt der Wald den Blick auf den Achensee und ins Karwendelgebirge frei.
Bei der obersten Hütte der Köglalm (1.428 m) nehmen Sie Platz, um das Panorama in Ruhe zu genießen. Auf dem Köglweg nach Norden haltend geht es nun zügig dem Achental entgegen. Der Zivilisationslärm wird mit jeder Kehre deutlicher. An versteckten Jagdhütten und der Kaiser-Max-Rast vorbei gehen Sie immer talwärts bis an die Achensee Bundesstraße. Sie überqueren diese und bei der Abzweigung Christlum (Nähe Spar-Markt) treffen Sie auf eine Haltestelle des Regiobusses. Per Bus geht es zurück zum Ausgangspunkt (Bushaltestelle Abzweigung Steinberg).
Gehzeit: je nach Schneehöhe 4,5 – 6 Stunden
Tatsächliche Höhenmeter bergauf: 600
Tatsächliche Höhenmeter bergab: 600
Schwierigkeit: mittel (Kondition ist gefragt)
Streckenlänge: 12 km
Die Hütten sind nur im Sommer bewirtschaftet!
Gerne können Sie sich auch von unseren Experten bezüglich Verleih beraten lassen und wertvolle Tipps zu den schönsten Schneeschuhwanderungen am Achensee erfahren!
Mehr Beiträge zum Thema: Winter, Winterzauber